Interview

So, da es viele interessiert wie das Interview genau abläuft, was gefragt wird und so, schreibe ich hier einen kleinen Bericht darüber. Es ist jetzt schon länger her bei mir (Ende Januar), aber mit ein paar Infos kann ich doch hoffentlich weiterhelfen! 🙂 Dann leg ich mal los!

Das Interview fand bei mir in Saarbrücken statt, bei meiner Betreuerin zuhause in einem extra dafür vorgesehenen „Raum“. Also es war kein Raum sondern eher eine Galerie, also man ging einfach die Treppe hoch und dann war man da 😉
Ich muss dazu sagen, ich war keineswegs aufgeregt, worüber ich etwas verwundert war. Ich denke es lag daran, dass ich grade meine Abiturarbeiten geschrieben hatte und da empfand ich das Interview als Klacks 😀

Meine Betreuerin war sehr freundlich, erst ein bisschen Smalltalk. Hatt mich halt gefragt ob ich gut hergefunden habe, wie mein Abi lief und wie’s mir geht und so. Dann haben wir uns erstmal in zwei Sessel gesetzt, sie hat mir Tee angeboten und dann haben wir angefangen über Au Pair Sachen zu reden. Also ganz „unverbindlich“ hatte ich das Gefühl. Nach ein paar Minuten meinte sie dann: „Let’s switch into english“. Na klar, reden wir doch auf Englisch weiter! 😀 Wusste ja vorher schon, dass ein Teil des Gesprächs auf Englisch sein wird. Also los ging’s. Sie hat dann alle möglichen Fragen zu meiner Bewerbung und Person gestellt. Wie ich mir das Leben in den USA vorstellen, was ich von meinem Jahr erwarte, ob ich nochmal kurz meine Childcare-Experience zusammenfassen kann, was meine Aufgaben im Haushalt sind, was ich in meiner Freizeit so tue, und ganz viel weitere spannende Fragen zu meinem Leben. Obwohl ich Englisch-LK hatte bin ich nicht so der Englisch-Pro, also habt vor dem Teil nicht zu viel Angst. Es ist klar, dass ihr auf deutsch eure Situation viel besser darstellen könnt und auch viele Sachen besser erklären könnt. Aber es geht einfach auch darum zu sehen ob ihr euch sprachlich in den ersten Wochen in den USA und auch schon bei den ersten Gesprächen mit potenziellen Familien behaupten könnt.

Dann ging’s weiter zum 2. Teil des Interviews: Gemeinsame Überarbeitung der Bewerbung. Und jetzt mal kurz eine Erinnerung an alle angehenden Au Pairs, die ihr Interview noch vor sich haben: Denkt an euer Passwort für euren Au Pair-Room…Ich hab nämlich da gesessen und hab verzweifelt versucht mich da einzuloggen, aber immer war das Passwort falsch. Mann! 😀 Hab auch mein Bruder zuhause angerufen, aber er konnte leider auch nicht helfen. Also haben wir meine Bewerbung dann von ihrem Account aus angesehen und ich hab mir aufgeschrieben, was ich zuhause noch ändern soll. War einiges, aber nicht sehr viel. Ah ja…Also es kam einem viel vor, aber es war nicht so viel. Ein paar Dinge in meinem Hostfamily letter und bei der Berechnung der Kinderbetreuungsstunden. Mein Video fand sie gut, das hat mich gefreut, denn man steckt schon einige Zeit in die Bearbeitung. Von daher hat sich das bei mir schonmal gelohnt 🙂

Der 3. Teil des Interviews ist ein Anklick-Test, den man am PC ausfüllt. Es gibt etwa 200 Fragen (oder auch mehr, bin mir nicht mehr sicher) und man muss spontan antworten. Also es gibt nur ja oder nein. Einige Fragen waren doch ziemlich komisch, aber gut. Nicht lange nachdenken, anklicken und ab geht’s. Der Test ist dafür da um zu testen ob man für die Arbeit mit Kindern geeignet ist. Ist auch von der US-Regierung vorgeschrieben, den müssen alle machen, die vorhaben in den USA mit Kindern zu arbeiten.
Das war’s dann auch schon. Naja, insgesamt hat es bei mir 2 1/2 Stunden gedauert. Zum Schluss noch schnell die Größe für mein T-Shirt angegeben und dann ging’s auch wieder heim.
Achso, hätte ich fast vergessen. Eure Betreuer schreiben danach einen Bericht, welcher eurer Bewerbung zugefügt wird. Eure potenziellen Familien können ihn dann einsehen. Ich selbst habe meinen (noch) nicht gelesen, habe aber von anderen mitbekommen, dass es ein sehr ausführlicher Bericht ist. Also ob man pünktlich kam, was man anhatte, wie man geschminkt war, ob man auffallende Tattoos oder Piercings hat. Aber bitte jetzt nicht verrückt machen!! 😀 Es kommt auf eure Persönlichkeit an und ich bin sicher wenn ihr bis zum Interview gekommen seid, kann die nicht so schlecht sein! 😉

Fazit: Bereitet euch nicht groß darauf vor (könnt ihr auch gar nicht), geht entspannt an die Sache ran und macht euch verdammt nochmal NICHT verrückt. Ihr schafft das! Es war ein schöner Nachmittag und ich hatte nie das Gefühl die richtige Antwort geben zu müssen oder die falsche gegeben zu haben.

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